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Douglas DC-8

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Douglas DC-8 Artikel

Douglas DC-8 Beschreibung
Douglas DC-8 Beschreibung
Douglas DC-8-72 der NASA

Bei der Douglas DC-8 handelt es sich um ein vierstrahliges Düsenpassagierflugzeug der Douglas Aircraft Company. Es ist ein Tiefdecker mit einem konventionellen Leitwerk. Die Maschine war wirtschaftlich außerordentlich erfolgreich. Zwischen 1959 und 1972 wurden insgesamt 556 Maschinen ausgeliefert. Die Douglas DC-8 ist das größte Flugzeug, das nicht als Großraumflugzeug ausgelegt wurde. Eine DC-8 war es auch, die als erstes Passagierflugzeug Überschall erreichte. Am 21.08 1961 durchbrach eine DC-8-43 in dem Sinkflug die Schallmauer (Mach 1,012).

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Das P.A. Handbuch. Mit CD (Factfinder-Serie) Gutes Buch für Einsteiger Dieses Buch ist ein wirklich gelungenes Werk für Einsteiger bzw. Musiker ohne technsiche Vorkenntnisse. Als ausgebildeter Techniker langweilt man sich in der ersten Hälte des Buches allerdings nur, wobei da der sehr gute aber leider etwas kurze Paraxisteil am Schluss abhilfe schafft, denn dieser ist wirklich 1A.

Nutzung und Verbleib

Die DC-8 wurde hauptsächlich von Fluggesellschaften als Passagiermaschine eingesetzt. Ab den 1960er-Jahren erfolgte eine vermehrte Nutzung als Fracht- oder als Fracht/Passagier-Kombi-Maschine. Insgesamt wurden 48 Fluggesellschaften in 28 Nationen mit diesen Maschinen beliefert. Ein Beweis für die Zähigkeit der Serie ist, dass einige der Maschinen mehr als 100 Tausend Flugstunden absolviert haben. In dem Juni 2004 wurden von den ursprünglich ausgelieferten Maschinen noch 150 eingesetzt, hauptsächlich als Frachtmaschinen, 134 Maschinen sind nicht betriebsfähig abgestellt, 81 gingen bei Unfällen verloren, 189 wurden verschrottet und 2 befinden sich in Museen.

Neben der zivilen Nutzung wurde die DC-8 auch von den Streitkräften von Frankreich, Gabun, Spanien, Togo eingesetzt - hauptsächlich als VIP- oder Transportflugzeug. Die US-Navy setzt eine Maschine als Feinddarstellungsflugzeug ein. Eine Maschine wird von der NASA als fliegendes Laboratorium für die Überprüfung von Weltraum-Sensorik in der Atmosphäre eingesetzt.

Buch-Tipp: Das Praxisbuch der Lichttechnik. Einführung in die professionelle Bühnenbeleuchtung (Factfinder-Serie) komplett und übersichtlich Gutes Buch mit sehr guter Struktur. Es ist von A-Z nahezu alles zu finden, was einen als Lichttechniker betrifft. Neben den technischen Themen und den physikalischen Zusammenhängen, wird über den Aufbau einer Lichtanlage bis hin zur Programmierung des Lichtpultes, alles angesprochen. Die Erklärungen sind einleuchtend...

Technische Auslegung

Der Rumpf der DC-8 ist in Ganzmetallbauweise und druckbelüftet ausgeführt. Charakteristisch ist der Doppelkreisquerschnitt. Die freitragenden Tragflächen haben zwei Holme. Auf der Flügeloberseite befinden sich Spoiler. Zur Auftriebserhöhung sind Doppelspaltklappen montiert.

Die Tragflächen werden mit Heißluft enteist. Das Leitwerk ist ebenfalls in Ganzmetallbauweise ausgeführt und freitragend. Die Höhenflosse ist trimmbar. Das Fahrwerk ist einziehbar und besteht aus einem zwillingsbereiften, steuerbaren, Bugrad und dem Hauptfahrwerk mit 2 Hauptstreben und je 4 Reifen. Alle Räder des Hauptfahrwerkes sind mit des Scheibenbremsen versehen.

Buch-Tipp: Der Stirlingmotor einfach erklärt und leicht gebaut Stets wieder Das ist ein Buch, welches ich stets wieder gerne in die Hand nehme. Die Arbeitsschritte werden exakt erklärt. Mit einfachen Mittel und Werkzeugen (ohne Drehmaschine, Fräsmachine etc. )treibt man den Bau der Maschine nach und nach voran und das ganze funktioniert dann auch noch! Exakt dieses Buch (welches ich geschenkt bekommen habe)...

Hintergrund

Die Entwicklung der DC-8 begann 1952 mit Vorstudien für ein Flugzeug, das neben dem Passagiertransport auch die sich abzeichnende Nachfrage der US-Luftwaffe nach einem Tanker für die Luftbetankung ihrer strahlgetriebenen strategischen Bomberflotte befriedigen konnte. In dem Sommer 1953 waren die grundsätzlichen Eckdaten der Maschine definiert. Die US-Luftwaffe entschied sich jedoch für die Boeing KC-135 .

Zivile Fluggesellschaften zeigten aufgrund der negativen Erfahrungen mit deHavilland-Comet Flugzeugen noch nicht wieder Interesse für ein Düsenpassagierflugzeug. Darum ging Douglas bei den Fluglinien in die Offensive und führte intensive Gespräche über die konkreten Wünsche für ein Strahlflugzeug. Der Rumpfdurchmesser wurde daraufhin kleinfügig vergrößert, um 6 Sitze in einer Reihe anbieten zu können, was sich jedoch auch in Änderungen am Tragflügel und am Leitwerk auswirkte.

Buch-Tipp: Die Digedags, Die Reise ins All (Mosaik (Junge Welt)) Neuauflage von DDR-Comic-Heften aus den 50er Jahren als Buch Die Geschichte beginnt dort, wo wir die Digedags am Ende des dritten Römer-Bandes verlassen hatten. Der Meteor, den Sinus Tangentus in der Sahara gesucht hatte, entpuppt sich als Erkundungsrakete des Raumschiffkommandanten Peer Tyla. Dieser entführt Dig, Dag und Sinus Tangentus auf...

Entwicklung

Die DC-8 wurde am 7.06 1955 offiziell angekündigt. Der Entwurf sah ein 45,90 m langes Flugzeug mit einer Spannweite von 43 m vor. Abhängig von den Antrieben und der Treibstoffkapazität sollte das Startgewicht zwischen 120 und 139 Tonnen liegen. Es wurden zunächst 4 Varianten angeboten. Der Durchbruch für die DC-8 kam, als Pan American zusammen mit 20 Boeing 707 auch 25 Douglas DC-8 bestellte. Daraufhin orderten auch United, National, KLM, Eastern, JAL, SAS, Delta Air Lines, Swissair, TAI , Trans-Canada und UAT Exemplare des Flugzeugs.

Für die Produktion der Maschine wurde in Long Beach ein neues Montagewerk eingerichtet. Die erste Serienmaschine verließ in dem April 1958 die Fertigungsstraße. Die Maschine startete zu ihrem Erstflug am 30.05 1958.

Um schnell die Zulassung zu bekommen wurden 10 Maschinen für Testflüge eingesetzt. Es ergaben sich während der Testflüge noch einige Änderungen. Die vorgesehenen Luftbremsen erwiesen sich als unzureichend und wurden mit Einführung der Schubumkehr weggelassen. Um die Langsamflug Merkmale zu verbessern wurden Vorflügel montiert. Die Maschinen erwiesen sich in dem Reiseflug als langsamer als berechnet. Deswegen mussten die Flügelspitzen nochmals geändert werden, um den Luftwiderstand zu verringern. Die Zulassung wurde am 31.08 1959 erteilt.

Schließlich gelangten die ersten Maschinen am 18.09 1959 bei United und Delta in den Liniendienst.

Buch-Tipp: Die Digedags. Weltraum-Serie 02. Die Erfindung des Digedaniums (Mosaik (Junge Welt)) sehr schön Als Mosaik-Fan und eifriger Sammler bin, konnte ich mir dieses Buch natürlich nicht entgehen lassen. Meine Erwartungen haben sich auch voll und ganz erfüllt. Hannes Hegen hat mich wieder einmal durch seine anschauliche und gut erklärte Gestaltung begeistert.

Frühe Serien

  • DC-8 Serie 10 wurde mit dem 60,50 kN Schub liefernden Pratt & Whitney JT3C-6 Triebwerken ausgeliefert. Diese Maschinen waren primär für inneramerikanische Flüge ausgelegt. Die erste Serie, DC-8-11 besaß noch die Flügelspitzen mit dem zu hohen Luftwiderstand. Diese Maschine wurde nach und nach zu DC-8-12 umgebaut, die neben den geänderten Flügelspitzen auch Vorflügel und ein auf 123 Tonnen erhöhtes Startgewicht besaß. Von dieser Serie wurden 28 Maschinen produziert.
  • DC-8 Serie 20 wurde mit dem 70,80 kN Schub liefernden Pratt & Whitney JT4A-3 Triebwerken ausgeliefert. Das Startgewicht erhöhte sich auf 125 Tonnen. 34 Maschinen wurden produziert. Der Erstflug dieser Serie erfolgte am 29.11 1958
  • DC-8 Serie 30 wurde mit dem 72,50 kN Schub liefernden Pratt & Whitney JT4A-9 Triebwerken ausgeliefert. Daneben wurde jedoch die Treibstoffkapazität um gut 33 Prozent vergrößert, um transkontinentale Strecken bedienen zu können. Der Erstflug erfolgte am 21.02 1959. Hierzu musste der Rumpf und das Fahrwerk verstärkt werden. Die ersten Maschinen dieser Serie, die DC-8-31 erhielt ihre Zulassung am 1.02 1960 mit einem Startgewicht von 136 Tonnen. Die DC-8-32 war ähnlich, ließ jedoch ein Startgewicht von 140 Tonnen zu. Der Typ DC-8-33 besaß 78,40 kN liefernde JT4A-11 Triebwerke, eine Änderung der Klappen, die einen kleineren Spritverbrauch in dem Reiseflug ermöglichte. Dabei konnten die Klappen in eine Reiseflugstellung von 1,5° gefahren werden. Das Fahrwerk wurde nochmals verstärkt, so dass nun ein Startgewicht von 143 Tonnen möglich war. Später wurden viele Maschinen des Typs -31 und -32 zu -33 umgebaut.
  • DC-8 Serie 40 wurde als erstes Passagierverkehrsflugzeug überhaupt mit Turbofan-Triebwerken ausgerüstet, die gegenüber den bisherigen Turbojets wesentlich leiser und wirtschaftlicher waren. Auch war die Rauchentwicklung wesentlich kleiner. Zu dem Einsatz kamen Rolls-Royce Conway Triebwerke mit 78,40 kN Schub. Der Erstflug erfolgte am 23.07 1959, die Zulassung am 24. März 1960. Die DC-8-41 hatte ein Startgewicht von 136 Tonnen, während die DC-8-42 ein Startgewicht von 140 Tonnen aufwies. Die DC-8-43 besaß dieselbe Klappenänderung wie die DC-8-33. Darüber hinaus wurde der Tragflügel geändert, was nochmals etwas mehr Treibstoffkapazität und vor allen Dingen eine Widerstandsverringerung bedeutete, die Reichweite um 8 Prozent vergrößerte und die Reisegeschwindigkeit um 10 Knoten erhöhte. Das Startgewicht lag bei 143 Tonnen. Diese Änderungen flossen auch in alle weiteren DC-8 Typen ein. Von der Serie 40 wurden 32 Maschinen gebaut.
  • DC-8 Serie 50 besaßen ebenfalls Turbofantriebwerke, es wurden Pratt & Whitney JT3D-1 mit 76,10 kN Schub oder JT3D-3B mit 80,60 kN Schub eingesetzt. Die Serien DC-8-51, DC-8-52 und DC-8-53 unterschieden sich in ihren Startgewichten von 126, 138 respektive 142 Tonnen. Späte Versionen der DC-8-53 besaßen die stärkeren Zellen und Fahrwerke der Frachtversionen und besaßen ein Startgewicht von 147 Tonnen. Der Erstflug erfolgte am 20.12 1960. 88 Maschinen wurden von dieser Serie gebaut.
  • DC-8 Serie Jet Trader waren Frachter-Versionen der DC-8-50. Sie besaßen einen vorderen Frachtraum mit einer großen Frachttür, einem verstärkten Kabinenboden und eine dahinter liegende Kabine für zunächst 54 Passagiere. Diese Anordnung wurde kurze Zeit später durch eine verschiebbare Einrichtung zur Abtrennung des Frachtraumes ersetzt, die es ermöglichte zwischen 25 und 114 Passagiere zu befördern. Der Erstflug erfolgte am 29.10 1962, die Zulassung erfolgte am 29.01 1963. Es gab auch eine Variante ohne Kabinenfenster, von denen aber ca. 15 Maschinen an die United Airlines verkauft wurden. DC-8F-54 besaß ein Startgewicht von 143 Tonnen, während die DC-8F-55 ein Startgewicht von 147 Tonnen aufwies. Beide Typen wurden von JT3D-3B mit 80,60 kN Schub angetrieben. Eine DC-8-54F wurde von der US-Navy umgebaut um als EC-24 zu Übungszwecken feindliche Kommunikations- und Radarsysteme nachzubilden.

Nach dem exzellenten Start der Serie liefen die Verkäufe bald schleppend. Grund war die unternehmerische Entscheidung seitens Douglas trotz der großen Zahl an Varianten zunächst keine verkürzte oder verlängerte Kabine anzubieten, weil die Entwicklungsabteilung mit der Entwicklung der Douglas DC-9 vollkommen ausgelastet war. In dem Jahre 1964 wurden ca. noch 14 Maschinen und davon wiederum ein Großteil als Frachtmaschinen verkauft. Boeing mit der 707 zeigte sich in der Kabinenlänge anpassungsfähiger und gewann große Marktanteile.

Nach Abschluss der Entwicklung der DC-9 und deren Erstflug am 25.02 1965 reagierte Douglas in dem April 1965 und gab die Kabinenverlängerung für DC-8 mit 3 neuen Modellen bekannt. Mit über 250 Passagiersitzen waren die so genannten Super Sixties die größten Flugzeuge Ihrer Zeit, bis zu dem Erscheinen der Boeing 747 in dem Jahre 1970.

Buch-Tipp: Die Digedags. Weltraum-Serie 03. Geheimsache Digedanium (Mosaik (Junge Welt)) Witzig und lehrreich Die Mosaik's sind Comics, die in der DDR monatlich erschienen. Sie kosteten 0,60 Mark der DDR und hatten 24 Seiten in dem Format A5. Ich mochte sie sehr gern, weil sie nahezu frei von DDR-Propaganda waren. Die Digedags, die Protagonisten der Mosaik's sind drei Zwerge, die auf ihren Wanderungen quer durch die interessantesten Epochen...

Super Sixties

Technische Daten
der letzten Serienversion (DC-8-63)
Spannweite 45,24 m
Länge 57,04 m
Höhe 13,00 m
Kabineninnenlänge 42,29 m
Kabinenbreite 3,50 m
Kabinenhöhe 2,21 m
Flügelfläche 271,93 m2
Flügelpfeilung 30,6°
Maximales Startgewicht 158.757 kg
Leergewicht 89.017 kg
Nutzlast 30.125 kg
Höchstgeschwindigkeit 965 km/h
Steiggeschwindigkeit
in Bodennähe
11 m/s
Maximale Reichweite 12.390 km
Passagiere 259
Besatzung 3 Cockpit, 5 Kabine


  • DC-8 Serie 61 basierten auf der -53 und besaßen dasselbe Abfluggewicht. Dadurch war die Reichweite gegenüber der -53 entsprechend verringert. Um die Kapazität zu vergrößern wurde die vordere Kabine um 6 m verlängert und die hintere um 5 m, was eine Gesamtlänge von 57 m ergab. Die Kabine musste wegen der größeren Belastungen entsprechend verstärkt werden. Das Fahrwerk hingegen musste nicht verlängert werden. Diese Maschinen fassten typischerweise 210 Passagiere, in hochdichter Bestuhlung konnten auch 269 Passagiere befördert werden. Der Erstflug erfolgte am 14. März 1966, die Zulassung erfolgte am 2.09 1966. Es wurden 88 Maschinen dieses Typs verkauft.
  • DC-8 Serie 62 entsprachen der -53 und waren für die Langstrecke ausgelegt. Gegenüber der -53 wurde die Kabine ca. vorne und hinten jeweils 1,02 Meter verlängert. Um die Reichweite zu vergrößern wurde die Flügelspitzen um einen Meter verlängert um die Treibstoffkapazität zu erhöhen und den Luftwiderstand weiter zu verringern, ebenso wurden die Triebwerksaufhängungen und Verkleidungen verändert. Die Maschine erhielt gegenüber der -61 ein kleinfügig größeres Startgewicht von 151 Tonnen und eine Reichweite von 9.630 km mit voller Zuladung. Der Erstflug erfolgte am 29.08 1966 Die Zulassung erfolgte in dem April 1967. Von diesem Typ wurden 67 Maschinen gebaut.
  • DC-8 Serie 63 war eine Mischung aus der langen Kabine der -61 und den sonstigen Verbesserungen der -62. Als Antrieb dienten JT3D-7 mit einem Schub von 85 kN. Das maximale Abfluggewicht betrug 159 Tonnen, die Reichweite mit maximaler Nutzlast 7.600 km. Der Erstflug erfolgte am 10.04 1967, die Zulassung erfolgte am 30.06 1967. Von diesem Typ wurden 107 Maschinen gebaut, etwa die Hälfte davon Frachter oder mit der Möglichkeit sie zu dem Frachter umzubauen.

Die letzte Maschine dieses Typs verließ am 13.05 1972 die Montagehalle, um durch die Douglas DC-10 ersetzt zu werden.

Buch-Tipp: Die Digedags. Weltraum-Serie 04. Ein rätselhafter Fund (Mosaik (Junge Welt)) Prima gemacht Es ist eine preisgünstige Möglichkeit, an Nachdrucke alter Mosaik-Ausgaben zu kommen - DES Comic-Blattes der DDR. Für Sammler ideal, ebenso für Leute, die sich noch darüber amüsieren können, welche Vorstellungen in den 60er Jahren in dem "real existierenden Sozialismus" von der Zukunft herrschten. Wobei allerdings zu beachten ist,...

Super Seventies

Mit dem Beginn der 1970er Jahre begannen Diskussionen über den zunehmenden Luftverkehr und hier insbesondere zu der zunehmenden Geräuschbelastung von Flughafenanwohnern. Die DC-8 Typen der Serie 61 bis 63 waren die Lautesten aller Düsenflugzeuge. Mit der Zeit wurden die Geräuschemissionen für die Fluggesellschaften zu dem Problem: Mit den lauten DC-8 Maschinen hätten sie einige Flughäfen nicht mehr anfliegen dürfen.

Deswegen wurde bei McDonnell Douglas Anfang der 1970er Jahre von einigen Fluggesellschaften angefragt, ob man nicht leisere Triebwerke an den DC-8 Maschinen installieren könnte. Zunächst drängten Firmen mit Lösungen zur Reduzierung der Lärmemission auf den Markt, so genannte Hushkits (Schalldämpfer), aber diese erfüllten nicht alle Forderungen. Schließlich brachte CFMI mit dem CFM56-Triebwerk eine Variante in das Spiel, der sich weder McDonald-Douglas noch Boeing verschließen konnten. Die Entwicklung begann Ende der 1970er Jahre und führte zu den Super Seventies. Von den Super Seventies wurde keine Maschine neu produziert, vielmehr sind sie Umbauten ihrer Vorgänger.

  • DC-8-72 und die DC-8-73 wurden ohne sonstige äußere Änderungen aus den DC8-62 und DC-8-63 auf die neuen Triebwerke umgerüstet. Dies waren 98,50 kN Schub liefernde CFM56-2C5 Turbofan-Triebwerke mit hohem Bypass-Verhältnis. Alternativ konnte auch ein Pratt & Whitney PW JT8D-209 benutzt werden. Die Triebwerksverkleidung wurde von Grumman neu konstruiert. Der Umbau wurde von der Firma Cammacorp in Los Angeles/Kalifornien geleitet. Zusätzlich zu den geänderten Triebwerken war auch ein Hilfstriebwerk (APU) zur autonomen Stromversorgung sowie ein Umweltmanagementsystem lieferbar. Die DC-8-71 entstanden aus den DC-8-61, erfuhren jedoch größere Modifikationen, da die Tragflügel und die Triebwerksaufhängung auch noch geändert werden mussten. Aufgrund des höheren Gewichts der neuen Triebwerke verringerte sich die Nutzlast kleinfügig während das maximale Startgewicht unverändert blieb. Der Erstflug einer so umgerüsteten Maschine erfolgte am 15.08 1981. Die Zulassung wurde in dem Jahre 1982 erteilt. Insgesamt wurden bis Ende 1986 110 Maschinen der DC-8-60er Serie entsprechend modifiziert.

Der Umbau reduzierte die Geräuschemission um 70 Prozent und die Triebwerke verbrauchten 20 Prozent weniger Treibstoff.

Buch-Tipp: Die Digedags. Weltraum-Serie 07. Die Erfindung der Postrakete Mit den Digedags bei den Urmenschen Für Sammler ist dieses Buch ein absolutes Muss, die Weltraumserie gehört meiner Meinung nach zu den besten Heften der Digedags. Da ich die meisten meiner Original-Hefte "geerbt" habe, sind sie auch in dem entsprechenden Zustand (sehr häufig gelesen!!!) und nicht vollständig. Daher habe ich mich besonders über diese...

Siehe auch

Buch-Tipp: Die kleine House-Apotheke. Der Beipackzettel zur Kult-Serie Zu Risiken und Nebenwirkungen . . . Ein sehr gut aufgezogenes Begleitbuch einer Serie, die so kultig ist, dass man es fast als gesundheitsschädlich betrachten könnte, sie nicht zu kennen. Man verpasst immerhin eine wirklich originelle Arztserie, die es in dieser Form sonst nirgends gibt. Zu bieten hat dieses Buch: Einen sehr detaillierten,...

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